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Neues Buch: Das verlorene Selbst tanzt wieder.


18. März 2026

Ein Verstehbuch über toxische Beziehungen, Depressionen und Bewusstwerdung.

Buch Cover: Das verlorene Selbst tanzt wieder. Ein Verstehbuch über toxische Beziehungen, Depression und Bewusstwerdung

Nach dem Erscheinen meines ersten Buches am 17. April 2023 dachte ich eigentlich, ich wäre durch mit biografischem Schreiben. Nie wieder müsste ich das tun.

Ich dachte, ich hätte die Liebe gefunden. Meine Selbstliebe.

Die Jahre nach dem Buch haben mich geleert und ja gelehrt, dass ich den ersten Schritt meiner Bewusstwerdungsarbeit getan hatte. Ich hatte Muster erkannt. Und ich hatte mich selbst in den Mustern meiner Kindheit erkannt. Ich hatte die Folgen der Muster erkannt und benannt. Ein ganzes Buch hatte ich darüber geschrieben.

Kotze, Angst und Swinger-Club. Eine wahre Geschichte über die Suche nach der Liebe.

Was für ein Trugschluss!
Ich hatte wirklich gedacht, dass ich das Bindungstrauma samt Folgen, das ich durch die Kindheit mit genau diesen Eltern erfahren hatte, aufgelöst hatte. Ich war der festen Überzeugung, dass ich nur noch gesunde Beziehungen führen würde. Mich nie mehr anpassen und über mich und alle meine Bedürfnisse hinweg leben würde, um andere glücklich zu machen.

Nun. Meine Schreiblehrerin Ulrike hat mal gesagt: Du bekommst, worüber Du schreibst.

Ich hatte über Kotze, Angst und Swinger-Club geschrieben. Über eine wahre Geschichte über die Suche nach der Liebe.

Ich muss jetzt lachen, während ich das Schreibe. Heute kann ich lachen.

Ich schreibe diesen Text hier jetzt für mich. Und nur für mich.
Du bist hier reingerutscht und darfst mitlesen.

In den Jahren nach dem Buch lernte ich viel über die Liebe. Noch mehr über Angst und Kotze. Und darüber, dass Swinger-Clubs nix für mich sind.
Mich fand ein Mann, der mich viel bei meiner Suche nach der Liebe leerte. Und lehrte.
Gott hatte mir meinen persönlichen Arschengel geschickt. Ein Geschenk der besonderen Art. Den Geschenke-Mann.

Als der Geschenk-Mann in mein Leben kam, zog auch meine jüngere Tochter zu ihrem Vater.

Der Hund aus dem ersten Buch blieb bei mir.
Ein Jahr nach Auszug meiner Tochter gab ich den Hund, den ich für meine Kinder angeschafft hatte (wie ich mir zähneknirschend eingestand), in ein neues Leben.
Ich war überfordert. Kein Kind mehr da, ich kümmerte mich alleine und bezahlte den Hund. Die Tiere kacken viel und was unten rausgeht, muss oben nachgefüttert werden. Weil Emmy eine sehr aktive und schlaue Hündin ist, bezahlte ich auch einen Dogsitter für 200 Euro im Monat, damit sie 2x pro Woche in den Wald kam und ausgelastet war.
Die reslichen Tage stand die schlaue Hündin regelmäßig neben mir an meinem Schreibtisch und schaute mich endlos an. Weil ihr langweilig war und sie raus wollte und Beschäftigung wollte. Verständlich für so einen Hund. Passte aber nicht in mein Leben.
Ich organisierte mein Leben um den Hund drumrum und ging ständig im Wald spazieren, obwohl ich eigentlich auf dem Sofa sitzen wollte.
Ich traf eine Entscheidung. Emmy fand ein neues zu Hause beim Papa einer Freundin, wo sie schon mal während eines Urlaubs in Pflege war. Sie lebt jetzt in NRW bei Menschen mit einem Haus mit Garten, die 24h Zeit haben für Emmy. Die bereits Hundebesitzer waren und Emmy seit der Urlaubspflege lieben.

Es war ein WIN-WIN-WIN. Neue Besitzer-Hund-Ich. Dachte ich.

Mein Exmann pflegte zu sagen: „Mit „ich dachte“ fangen die größten Katastrophen an.

Ich dachte, ich hätte für mich gesorgt, eine tolle Lösung für das Hundeproblem gefunden und das würden auch meine Mutter und meine Kinder akzeptieren. Gut finden hatte ich nicht einmal zu hoffen gewagt.
Meine Mutter ließ mal wieder eine ihrer berühmten Statements fallen, über die ich ja schon im ersten Buch so vielfältig geschrieben hatte. Und ich war das erste Mal offen wütend auf meine Mutter. Beendete das Gespräch, verabschiedete mich und ging.
Meine Mutter hat sich nie wieder bei mir gemeldet. Und ich hörte auf, der Liebe meiner Mutter hinterherzulaufen und um ein klärendes Gespräch zu bitten. Das hatte ich sonst immer getan.

Meine Mutter verband sich wieder mit meinem Exmann, an dem sie seit der Trennung kein gutes Haar gelassen hatte. Sie feierte die Geburtstage meiner Kinder und Weihnachten zusammen mit meinem Ex-Mann und meiner Ex-Schwiegermutter im Ex-Familienhaus.

Meine Kinder brachen den Kontakt zu mir ab.
Ich lernte dadurch viel über das Thema Eltern-Kind-Entfremdung (Parental Alienation), trat eine Weile einer Selbsthilfegruppe bei, um alles zu verarbeiten.

Die Geschichten, die ich mit dem Geschenke-Mann erlebte, werde ich hier nicht ausführen.

So viel: Narzisstisch strukturierte Mutter, zieht narzisstisch strukturierten Partner hinterher. Auch mehrfach im Leben.

In den Jahren nach dem Buch steckte ich häufig in tiefen Depressionen und Todessehnsucht. Ich hatte mich durchs Buchschreiben selbst gefunden, stand zu mir und sorgte für mich. Und erlebte, dass sich dadurch ausgerechnet die Menschen von mir abwendeten, von denen ich dachte, dass wir liebend verbunden wären. Oder – im Falle des Geschenke-Mannes und einiger „Freunde“: sie verhielten sich so, dass ich mich abwendete.

Ich verstand das nicht. Deshalb betrieb ich Bewusstwerdungs-Arbeit. Ich forschte viel über die Themen, die mir begegneten. Ich wollte verstehen, warum mir das alles passierte. Was war mit mir los? Was schlummerte in mir, das mich immer wieder in Beziehungs-Chaos, Depressionen und Todessehnsucht trieb?
Ich wollte verstehen, wie die Depressionen, die ich hatte, entstanden. Wie die Psychodynamik und die Neurobiologie dazu funktionieren. Warum mein Nervensystem im Daueralarm lief und ich schlecht schlief. Wie Eltern-Kind-Entfremdung in einem Familiensystem entsteht und funktioniert. Und warum Menschen zu Narzissten werden. Und wie Narzissten auf ihr Umfeld wirken.
Und warum das narzisstische Verhalten nur für eng mit dem Narz verbundene Menschen so schmerzhaft ist, während das gesamte Umfeld den Narzissten oder die Narzisstin für einen sehr freundlichen und hilfsbereiten Menschen halten.
Ich wollte das alles verstehen, um es einordnen und überwinden zu können, um mich selbst zu heilen.

Ich habe in dieser Zeit meiner größten Krise zu Gott und Glauben gefunden. Und erkannt, wie Glauben bei meiner Heilung helfen konnte.

Über Weihnachten 2025 war ich im Kloster in der Christusbruderschaft in Selbitz und wurde dort neu geboren.
So hat es sich angefühlt und das tut es immer noch. Ich wollte meine Chaos-Jahre abschließen und mich endlich dem Buch zuwenden, das ich bereits 2022 begonnen hatte zu schreiben.

Über Lilli Blume, die Tochter Gottes, die von ihrem Vater auf die Erde geschickt wurde, um die Menschlichkeit zu den Menschen zurückzubringen. Über Josef Käse, der ihr Pilotprojekt-Mensch ist und CEO eines großen deutschen DAX Unternehmens: SNEMEIS und die Schnauze voll hat von seinem Leben als Oberboss und die Liebe sucht. Über seinen Kollegen Ronald Gebüsch, der ihn fertig machen will und Subventionen ergaunert. Über einen bayrischen Minister, der in seiner Suppe ein Sackhaar des Teufels findet und dadurch erkennt, dass seine Ehe eine Farce ist. Über Berta die Stubenfliege, die Josef liebt. Und das rosane Einhorn, die zusammen mit Lilli Blume auf der Damentoilette der Vereinten Nationen in New York Annalena bekehrt und die Welt rettet.
Das ist vielleicht noch ein wenig unsortiert, aber es verspricht eine große Freude, diese Texte weiterzuentwickeln und das Buch zu schreiben.

Und es ging nicht. Ich kam nicht hin zu Lilli Blume. Die ganze Zeit flüsterte eine Stimme in mir: „Du musst erst über Deine Forschungsergebnisse schreiben. Damit kannst Du anderen Menschen helfen. Eine Schnur um Depressionen, Narzissten, Bindungstrauma und Eltern-Kind-Entfremdung machen und das Paket aus Deinem Leben heben.“
Ich habe mich gewehrt. Ich wollte darüber nicht schreiben. Einen ganzen Monat lang. Habe mich stur gestellt, abgelenkt.

Anfang Februar hatte mich die Stimme in mir weichgekocht und ich habe mich auf das Projekt eingelassen und angefangen zu schreiben.

Einen kleinen Zahlen Fetisch habe ich auch. Manchmal.

Am 17.4.23 war der Erscheinungstermin von Kotze, Angst und Swinger-Club.

Am 17.4.25, das war Gründonnerstag, der Tag des letzten Abendmahls, flog dem Geschenke-Mann sein ganzes Lügenkonstrukt-Leben um die Ohren, weil zwei Frauen sich trafen und miteinander unterhielten. Ich war eine davon. Der Rest ist Geschichte und hat mich zum Schreiben dieses Buches gebracht.

Das ich aus all diesen Gründen am 17.4.2026 erscheinen lassen möchte.

Das ist noch ein Stück Weg. Und ich habe einen Plan.

Die Struktur steht, goße Teile sind geschrieben.

Struktur Buch Das verlorene Selbst tanzt wieder

Das Cover ist gefunden.
Das Lektorat und Korrektorat mache ich mit ChatGPT.

Den Buchsatz mache ich selbst.
Veröffentlichen werde ich bei Tredition.

Noch 30 Tage bis Buffalo. Und der Rest von heute. (18.03.26)

Und dann endlich Lilli Blume.
P.S. die auf dem Buch-Cover von „Das verlorene Selbst tanzt wieder“, das ist schon Lilli Blume.
Sie wollte schon in dieses Buch mit rein.

Als Autorin kannste auch nicht Dein Innenleben steuern. Das lebt einfach. Aber als Autorin kannste Dein Innenleben beschreiben.

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